

Ab sofort können Sie über unser Partner-Hilfsportal PlanetHelp Ihre Einkäufe sowie Reise- und Ticketbuchungen bei führenden Online-Anbietern tätigen und dadurch gleichzeitig Fördermittel für die Projektarbeit der Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe erzielen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Seitdem die Bezirksregierung in Köln am 4. Oktober 2010 unsere Stiftung offiziell anerkannt hat, sind nunmehr 15 Monate vergangen. Schnell hat die Stiftung auch praktisch ihre Arbeit aufgenommen. Trotz der kurzen Zeitspanne konnten wir im Sinne unserer Patienten/Innen und Angehörigen bereits einige positive Dinge bewirken. Den aktuellen Tätigkeitsbericht finden Sie hier.
Im Jahr 2007 wurde bei Otmar Müller eine Leukämie diagnostiziert. Nach einer Chemotherapie und zwei Stammzelltransplantationen erlernte er im Jahr 2010 während seines Aufenthaltes in einer Rehabilitationsklinik die Seidenmalerei. Mit seinem neuen Hobby, der Herstellung hochwertiger Seidenschals und deren Verkauf, unterstützt er seit Juni 2011 die Arbeit der Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe und leistet so einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Leukämien. Einen Zeitungsartikel über sein Engagement finden Sie auf der Internetseite der Mainpost.

Die Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe hat Achim Aretz als Botschafter gewinnen können. Achim Aretz ist aktueller Weltrekordhalter im Rückwärtslaufen über die Marathon- und Halbmarathondistanz sowie über die 10Km-Distanz.
Achim Aretz engagiert sich künftig für die Aufgaben und Ziele unserer Stiftung und möchte mithelfen, die Stiftung bekannter zu machen. Darüber freuen wir uns sehr.
Am Rande des Weltrekordversuches im Halbmarathon beim Mittelrhein-Marathon in Koblenz hat sich die Stiftung mit einem Informationsstand präsentiert. Dabei gab es Gelegenheit, das nachstehende Interview mit Achim Aretz zu führen:
1) Herr Aretz, seit einigen Wochen engagieren Sie sich für die Aufgaben und Ziele der Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe in Bonn. Wie ist es dazu gekommen?
Im April habe ich bei einem Spendenhalbmarathon in Horn im Hünsrück teilgenommen, den ich rückwärts gelaufen bin. Die Einnahmen kamen zwei an Leukämie erkrankten Jugendlichen zu Gute. Diese Veranstaltung hat die
Krankheit erst so richtig in mein Bewusstsein gerückt und ich fing an darüber nachzudenken, ob man da nicht vielleicht noch mehr mache könnte.
2) Auf Ihrer Internet-Seite haben Sie die künftige Zusammenarbeit mit unserer Stiftung bereits angekündigt – wie könnte diese aussehen?
Ich freue mich, dass ich als Botschafter der Stiftung fungieren und sie bei den weiteren Läufen repräsentieren kann. Auf diese Art und Weise werden andere Menschen vielleicht auch dazu angeregt, sich mehr mit der Krankheit zu beschäftigen und ihren Anteil beizutragen!
3) Herr Aretz, Sie sind aktueller Weltmeister über 10km im Rückwärtslaufen und halten die Weltrekorde über die Halbmarathon- und über die Marathon-Distanz. Wie kommt man dazu plötzlich rückwärts zu laufen?
Vor vier Jahren war ich am Morgen nach einer langen Studentenparty verkatert und konnte das Lauftempo eines Freundes nicht mithalten. Darauf wollte er mich necken und hat sich umgedreht. Aus diesem Grund liefen wir jede Woche ein paar Kilometer rückwärts, und irgendwann kam ich auf den Geschmack. Ich lief immer längere Strecken rückwärts, bis ich schließlich auch die Marathondistanz in Frankfurt rückwärts absolvierte.
4) Im Jahr 2006 haben Sie dem Rückwärtslaufen begonnen – hat diese ungewöhnliche Art des Laufens auch gesundheitliche Auswirkungen?
Ja, der Gleichgewichtssinn und das Koordinationsvermögen werden geschult. Außerdem hat es eine meditative Wirkung. Weil man zurückschaut, während man voran schreitet, sieht man das, was man schon hinter sich hat und nicht das, was noch vor einem liegt. Es gibt 12 Millionen Chinesen, die zu meditativen Zwecken rückwärts gehen. Die werden es wissen!
5) Neben Ihrer Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Darmstadt nimmt das Rückwärtslaufen sicherlich einen Großteil Ihrer Zeit in Anspruch – bleibt da das Sozialleben manchmal auf der Strecke?
Das ist eine gute Frage. Wenn man in eine unbekannte Stadt zieht, dann stellt der Sport eine gute Möglichkeit dar, neue Leute kennen zu lernen – unter der Voraussetzung, dass man dieselbe Sportart betreibt wie andere. Aber leider läuft hier sonst keiner rückwärts. Aus diesem Grund nehme ich am Training von Darmstädter Laufvereinen auch vorwärts teil!
6) Bereits beim Frankfurt-Marathon haben Sie Spendengelder für den guten Zweck gesammelt. Woher kommt Ihre soziale Ader?
Ich denke, es ist ein Luxus, gesund zu sein, den man sich zu selten bewusst macht. Wenn man das Pech hat, krank zu werden, dann soll es wenigstens nicht auch noch an finanzieller Unterstützung fehlen. Mir fallen genügend Gründe zu helfen ein. Dieser Weg ist mein Beitrag!
Herr Aretz, herzlichen Dank für das Interview. Die Fragen stellten Cornelia Kern und Michael Söntgen
Weitere Informationen über Achim Aretz finden Sie auf der Homepage von Achim Aretz.